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Vorankündigung

Pressemitteilung 

Weltrheumatag 12.10.2007

Entzündliches Rheuma:

Früh erkennen - kompetent behandeln

Große Aufklärungskampagne  des Rheumazentrums Rhein-Ruhr

mit dem “RheumaCheck- Express”in Düsseldorf und an

24 Standorten landesweit

Düsseldorf, 29.09.2007. Rund um den Weltrheumatag wird es an Rhein und Ruhr im Rahmen einer fünfwöchigen Bustour vielfältige kompetente Informationen zum Thema Früh-Erkennung und Früh-Therapie bei entzündlichem Rheuma geben.

Die Kampagne des Kooperativen Rheumazentrums Rhein-Ruhr e.V. startet am 12.10.2007 mit einer zentralen Veranstaltung in Düsseldorf am Jan- Wellem- Platz und endet am 17.11.07  auf der  Medica (Messe Düsseldorf).

Der “RheumaCheck- Express” macht als Informationsbus an 24 verschiedenen zentralen Standorten des Einzugsgebietes halt, um über die Vorteile einer frühen Diagnostik bei entzündlichem Rheuma aufzuklären und die Möglichkeiten der wohnortnahen, kompetenten Behandlung im regionalen Rheumazentrum aufzuzeigen. Informationen finden sich auch auf den eigenen Internetseiten www.rheuma-ist-behandelbar.de.

Im Bus warten vielfältige Informationen auf die Besucher; an mehreren Computerplätzen können sie anhand des Rheuma-Check Fragebogens (www.rheuma-check.de) ihr eigenes Risiko für eine entzündlich–rheumatische Erkrankung erfassen. In einem neuartigen Bluttest, der nur einen Tropfen Kapillarblut erfordert, kann ein neuartiger, aussagekräftiger Wert für entzündliches Rheuma direkt vor Ort bestimmt werden.

Immer stehen für persönliche Fragen ortsansässige Rheumatologen und ein Team des Rheumazentrums zur Verfügung. Auch die Deutsche Rheuma-Liga NRW unterstützt mit Vertretern ihrer Ortsverbände die Aktion. 

Das neu gegründete Kooperative Rheumazentrum Rhein –Ruhr e.V. ist ein großer Verbund der Rheumatologen aus Kliniken und Praxen in den Regionen Düsseldorf und westliches Ruhrgebiet und umfasst mittlerweile 19 rheumatologische Abteilungen in Kliniken und 28 niedergelassene Rheumatologen in der Region.    

Das Konzept der eingerichteten “Frühdiagnose-Sprechstunden” sieht vor, dass Patientinnen und Patienten mit neu aufgetretener Symptomatik ohne lange Wartezeiten vom Hausarzt zum Spezialisten überwiesen werden können, um Therapieverzögerungen zu vermeiden.

Obwohl sich die diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten in den letzten Jahren richtungsweisend verbessert haben, werden Frühformen des entzündlichen Rheumas noch immer zu spät erkannt und therapiert. Aktuellen Umfragen zufolge vergehen bei Patienten mit rheumatoider Arthritis durchschnittlich ca. 18 Monate vom Auftreten der ersten Symptome bis zur Diagnosestellung, bei Patienten mit Spondyloarthritiden, den entzündlichen Wirbelsäulenerkrankungen wie Morbus Bechterew, sogar zum Teil mehrere Jahre, bevor eine adäquate Therapie eingeleitet wird.

Man weiß heute, dass die Zerstörung von Gelenkstrukturen und die resultierenden Fehlstellungen und Funktionseinschränkungen der Gelenke zu Beginn der Erkrankung am stärksten fortschreiten und auch dass diese Prozesse in der Anfangsphase am besten durch krankheitsmodifizierende Basistherapien mit DMARD ( disease modifying anti-rheumatic drugs) einzudämmen sind. Die besten Behandlungschancen bestehen in den ersten 3-6 Monaten. 

Früh-Erkennung und Früh-Therapie haben Konsequenzen für die Patienten selbst, und auch für Gesundheitswesen und Volkswirtschaft. Denn von entzündlichem Rheuma sind ca. 2% aller Erwachsenen betroffen und jedes 5. von 10.000 Kindern. Allein an der rheumatoiden Arthritis, der häufigsten chronisch-entzündlichen Erkrankung in Europa, leiden fast 1 Million Menschen in Deutschland. Die Erstmanifestation liegt zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr, nicht im Alter, wie häufig angenommen wird. Frauen sind etwa 3-mal häufiger betroffen als Männer. Und auch beim Morbus Bechterew, der entzündlichen Wirbelsäulenerkrankung, unter der mehr Männer als Frauen leiden, wird der Rückenschmerz lange verkannt, obwohl der Erkrankungsgipfel im jungen Alter liegt.

Um die Notwendigkeit frühen Handelns in den Blickpunkt des öffentlichen und ärztlichen Interesses zu rücken, hat die Arbeitsgemeinschaft der Regionalen Kooperativen Rheumazentren in der DGRh Frühdiagnose und Frühtherapie zum Schwerpunktthema des Jahres 2007 gemacht und anlässlich des Weltrheumatages bundesweit Aufklärungsaktivitäten organisiert, in die die Kampagne desr Rheumazentrums Rhein-Ruhr eingebunden ist ( www.dgrh.de)

Ein Übersichtsplan der Standorte des RheumaCheck-Express ist beigefügt.

Partner der Aktion “RheumaCheck-Express” ist die Roche Pharma AG.

Für Rückfragen und weitere Informationen stehen wir jederzeit gerne zur Verfügung.

 Pressekontakt:

Prof. Dr. Matthias Schneider                               

Vorsitzender d. Koop. Rheumazentrums Rhein-Ruhr e.V.

und Sprecher der AG Kooperativer Regionaler Rheumazentren

in der Deutschen Gesellschaft f. Rheumatologie

Universität Düsseldorf

Moorenstr. 5

40225 Düsseldorf

 

Tel:  0211/ 81-17817

Fax: 0211/ 81-16455

e-Mail: schneider@rheumanet.org

oder:

Projektmanagerin Frau Blumenroth

T: 0211/ 81- 17811

F : 0211/ 81-16455

e-Mail: blumenroth@rheumanet.org